Tag 7 - Sonntag, 29.05.2022: von Stepanzminda nach Mzcheta


Heute ging es aus dem hohen Kaukasus wieder die gleiche Strecke zurück. Zunächst wieder hoch zum Kreuzpass, dann in Serpentinen hinunter und weiter ins Tal nach Mzecheta kurz vor Tiflis, ca. 135 km.

Eigentlich war es gut zu fahren, aber gerade auf der Serpentinenstrecke kamen von beiden Seiten eine Menge LKWs. Gerade die russischen alten KAMAZ-LKWs sind anscheinend so schwach auf der Brust, dass sie sich  langsam - dafür aber mit viel Rußausstoß - nach oben quälen. Auch nach unten geht es nur langsam voran - offenbar weil die Bremsen auch nicht mehr die besten sind. Und so fuhr ich dann eine ganze Zeit in Rußwolken.

Ich habe nun auch gehört, dass die LKWs, die in kilometerlangen Schlangen am Wegesrand stehen, offenbar von der Polizei angehalten und später dann in Kolonnen weitergelassen werden. Das führt dann natürlich dazu, dass plötzlich ein ganzer Pulk von LKWs kommt.

Und die georgischen Autofahrer hat das natürlich zu aus unserer Sicht riskanten Überholmanövern gereizt. Wo eigentlich kein Platz ist, geht trotzdem immer noch was...

Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt. Wenn man immer damit rechnet, dass man überholt wird oder einer entgegen kommt, dann ist es halb so wild. Die Fahrbahnmarkierungen sind nur unverbindliche Empfehlungen. 

Auf der Fahrt weiter nach unten stiegen die Temperaturen dann stark an: in Mzcheta sind es nun fast 30 Grad. Es erinnert mich nun eher an Süditalien ;-)

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